Drehbuch (Script)

Als Drehbuch bezeichnet man den Film in Textform d.h. es sind Dialoge, Perspektiven, überblenden und Regieanweisungen enthalten. Die Schauspieler müssen daraus ihren Text lernen, der Kameramann muss auf die Kameraanweisungen schauen, der Cutter muss die überblenden einfügen.

Storyboard

Quelle: Wikipedia
Ein Storyboard bzw. Szenenbuch ist eine zeichnerische Version eines Drehbuchs oder eine Visualisierung eines Konzeptes oder einer Idee.

Rohmaterial (Footage)

Quelle: Wikipedia
In der Film- und Videoproduktion bezeichnet der Begriff Filmmaterial den ungeschnittenen Film (Kameranegativ oder Kopien von diesem), der beim Schnitt verwendet wird, oder generell jede unspezifizierte Menge von Film Vereinfacht: Der undbearbeiterte und ungeschnittene Film.

Cold Open

Quelle: Wikipedia
Der unmittelbar vor dem Vorspann eines Filmes oder einer Fernsehserie gezeigte Teil wird Teaser genannt. Das Stilmittel des sofortigen Einsteigens in die Handlung wird Cold open genannt und dazu verwendet, den Zuschauer direkt in die Handlung einzuführen, einen ersten Spannungsbogen aufzubauen oder einen ersten Cliffhanger zu präsentieren, der die Zuschauer dazu animieren soll, die Handlung weiterzuverfolgen. Die Begriffe Teaser und Cold open werden auch verwendet, wenn im Gegensatz zum längeren Vorspann vorher eine kurze, nur wenige Sekunden dauernde Titelsequenz gezeigt wird. Besonders Krimiserien nutzen oft dieses Stilmittel, um einführend die Tat selbst darzustellen. Vereinfacht: Ein Film, der ohne wirkliche Einleitung anfängt. Man ist sofort in der Handlung des Films drinnen. Dies wird oft in Serien verwendet.

Dolly Zoom (auch Vertigo Effekt/Travelling Zoom)

Quelle: Wikipedia
Beim Dolly-Zoom fährt die Kamera auf Schienen (Dolly), während das fokussierte Objekt durch eine gegenläufige Anpassung der Brennweite während der Fahrt in unveränderter Grösse im Bild bleibt. Dadurch wird der Bildausschnitt des Hintergrundes entweder grösser (bei der Zufahrt – dolly in, zoom out) oder kleiner (bei der Wegfahrt – dolly out, zoom in) wodurch ein unnatürlicher sogartiger Effekt entsteht. Dieser wurde erstmals in Alfred Hitchcocks Film Vertigo – Aus dem Reich der Toten (1958) eingesetzt, um Höhenangst auszudrücken. Als Erfinder dieses Effekts gilt Irmin Roberts, der damals für die Dreharbeiten zu Vertigo als Kameramann (Bildregisseur) der 2nd Unit verpflichtet worden war. Vereinfacht: Beim Dolly Zoom fährt die Kamera auf einem Dolly, während das fokusierte Objekt durch eine gegenläufige Anpassung der Brennweite (Zoom) während der Fahrt in unveränderter Grösse im Bild bleibt.

Dolly

Quelle: Wikipedia
Ein Dolly ist ein Wagen, mit dem sich ruckfreie weiche Kamerafahrten selbst auf unebenen Untergründen realisieren lassen. Allen Dollys gemein sind drei oder vier Räder und die Möglichkeit, eine Kamera zu befestigen. Beispiel: FilmUndTV

Tiefenschärfe / Schärfentiefe

Quelle: Planet Schule
Die Tiefenschärfe, oder auch Schärfentiefe, beschreibt, welcher Bereich bei einer Einstellung scharf und welcher unscharf ist. Filmt die Kamera einen Jungen auf einem Schulhof, so sind bei grosser Tiefenschärfe alle anderen Kinder und die Schule scharf und gut zu erkennen. Bei einer kleinen Tiefenschärfe verschwimmt alles drumherum, die anderen Kinder und die Schule werden zu einem bunten Farbfleck. Nur der Junge ist ganz deutlich zu erkennen. Kameramann oder Kamerafrau müssen dazu die Blende und die Brennweite an der Kamera so einstellen, dass das Bild genau die gewünschte Wirkung hat.

VFX

Quelle: Max Morsch VFX (=>Visual Effects) sind am Computer generierte Effekte. Der Bereich VFX umfasst jedoch viel mehr als Farbkorrektur oder ähnliches. Dazu zählt auch sowas wie Feuer bzw. Rauchsimulation sogar der Bereich Green- bzw. Bluescreen – Bereich gehört dazu. Es gibt viele Filme, die wahnsinnig viele VFX Szenen beinhalten ein Beispiel währe Harry Potter. Wenn man ein wenig von VFX versteht, sieht man sich die Filme mit ganz anderen Augen an. Schaut also einfach demnächst mal fern und achtet dabei genauer auf unrealistische Szenen. Ihr werdet merken, dass fast in jedem Film VFX verwendet wurde.

SFX

Quelle: Max Morsch SFX (=>Special Effects) sind Effkte, die statt wie die oben genannten Visual Effects direkt am Drehort erzeugt werden. Beispielsweise zählen zu diesen Effekten auch Verletzungen, Wetter (z.B. Nebel oder Regen) oder ähnliches. Teilweise werden aber auch die Visual Effects zu den Special Effects gezählt. Das heisst dann aber, dass diese Effekte nicht am Drehort entstehen.

Postproduktion

Quelle: Max Morsch Die Postproduktion bezeichnet den kompletten Bereich der Nachbearbeitung. D.h.: Schnitt, Synchronisation, Musik und VFX sowie SFX. Es gibt nur selten Menschen, die den komletten Bereich alleine übernehmen. In den meisten Fällen wird in folgenden Bereichen unterschieden: Cutter, Lighter, VFX Artist, 3D Artist, Tonmeister und Soundesigner.

Preproduktion

Die Preproduktion bezeichnet den kompletten Bereich der Filmvorbereitung. D.h.: Idee, Crewfindung, Drehbuch, Storyboard,…

Schuss und Gegenschuss

Schuss-Gegenschuss (engl. Shot-Reverse-Shot) ist eine Technik des Filmschnitts. Man bezeichnet damit eine Sequenz von Einstellungen, die insbesondere in Dialogsituationen gebräuchlich ist. Dabei werden die Darsteller während ihres Dialoges abwechselnd gezeigt. So spricht Darsteller A („Schuss“), daraufhin wird die Reaktion von Darsteller B gezeigt („Gegenschuss“). Dabei bewegt sich die Kamera nur auf einer Seite der Dialogachse.